Willkommen bei der fluwog

In Hamburg zuhause

Absenkung der Heizkurve

Liebe Mitglieder,

die aktuelle Situation erfordert von uns, Energie bzw. Gas zu sparen – damit wir alle gut durch die kalte Jahreszeit kommen. Auch wir als Genossenschaft sehen uns in der Verantwortung, zu handeln. Das hat auch Auswirkungen auf Sie als Mitglied.

Konkret heißt das: Wir werden die Heizkurve in allen Wohnanlagen so einstellen, dass die Raumtemperaturen in der Heizperiode nur noch die gesetzlichen Mindesttemperaturen erreichen. Denn mit nur 1 Grad Celsius Temperaturabsenkung können bereits ca. 6 % Heizenergie eingespart werden.

Diese gesetzlichen Mindesttemperaturen sind:

RAUM TAG (6–24 Uhr) NACHT (24–6 Uhr)
Wohnzimmer 20 ˚C 18 ˚C
Küche 20 ˚C 18 ˚C
Badezimmer 22 ˚C 18 ˚C
Schlafzimmer 18 ˚C 18 ˚C

Sollten Sie feststellen, dass diese Mindesttemperaturen in Ihrer Wohnung nicht erreicht werden (gemessen in der Raummitte, ca. 1 Meter über dem Fußboden), rufen Sie uns bitte an.

Finanzielle Hilfen der Stadt Hamburg

Liebe Mitglieder,

viele von Ihnen machen sich Sorgen um die steigenden Energie- und Wohnkosten. Wir alle sind aufgerufen – nicht nur aus Kostengründen, sondern auch zum Schutz des Klimas – sehr sparsam mit Strom, Warmwasser, Heizung und Kraftstoffen umzugehen. Aber auch wenn wir unseren Alltag ressourcenschonender gestalten, werden trotzdem höhere Preise und im Zusammenhang mit der Wohnung auch höhere Betriebs- und Heizkosten auf uns zukommen. Das kann für einige unserer Mitglieder bedeuten, in einen finanziellen Engpass zu geraten.

Daher möchten wir Sie auf die finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten der Stadt Hamburg aufmerksam machen. Scheuen Sie sich nicht, diese Hilfen zu beantragen, falls Sie Ihre Wohn- und Lebenshaltungskosten nur noch schwer oder nicht mehr bestreiten können.

WOHNGELD

Wenn Sie über ein niedriges Einkommen verfügen, soll Sie das Wohngeld bei den Wohnkosten entlasten und Ihnen ein angemessenes und familiengerechtes Wohnen wirtschaftlich sichern. Das Wohngeld wird als Wohnkostenzuschuss geleistet. Der Bezug von Wohngeld setzt voraus, dass der Lebensunterhalt und ein Teil der Mietbelastung durch eigenes Einkommen bestritten werden.

Das Wohngeld wird in zweijährigem Turnus an die allgemeine Entwicklung der Mieten und Einkommen angepasst. Bei Haushalten mit niedrigem Einkommen könnte erstmals ein Wohngeldanspruch vorliegen. Es kann sich daher lohnen, einen Wohngeldanspruch erneut prüfen zu lassen, auch wenn ggf. im Vorjahr der Anspruch abgelehnt wurde.

Sie können den Antrag auf Wohngeld bei den Wohngeldstellen der Bezirksämter stellen. Weitere Informationen, den Online-Wohngeldrechner und die Antragsformulare finden Sie unter 

Wohngeld – hamburg.de

SOZIALHILFE UND GRUNDSICHERUNG

Menschen, die ihren Lebensunterhalt nicht oder nicht vollständig aus eigener Kraft decken können, erhalten Leistungen der Sozialhilfe oder der Grundsicherung.

  • Sozialhilfe nach SGB XII und Grundsicherung nach dem 65./66. Lebensjahr können Sie beim Fachamt für Grundsicherung und Soziales in Ihrem Bezirk beantragen.
  • Grundsicherung für Arbeitssuchende nach SGB II beantragen Sie in Ihrem Jobcenter.

Weitere Informationen zu den Leistungen und Voraussetzungen erhalten Sie unter
Sozialhilfe – hamburg.de


Wenn Ihnen bereits Leistungen aus Wohngeld, Sozialhilfe oder Grundsicherung gewährt werden, sollten Sie nach Erhalt Ihrer Betriebs­kosten­abrechnung die für Sie zuständige Stelle aufsuchen, um die Zuschüsse anpassen zu lassen.

Gemeinsam für die Menschen aus der Ukraine

Wo einem die Worte fehlen, helfen manchmal Taten!

Wir alle blicken fassungslos in die Ukraine und möchten den Menschen helfen und fühlen uns gleichzeitig hilflos.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren - wichtig ist, dies ganz nach den eigenen Möglickeiten gezielt zu tun, damit Ihre Hilfe auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Auf  hamburg.de  finden Sie eine gute Übersicht an Informationen und Links für Hilfen, die wirklich benötigt werden und nützliche Infos für Schutzsuchende.

Sollten Sie Geflüchtete bei sich aufgenommen haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Auch wir haben bereits einem Kooperationspartner Unterkünfte angeboten, um geflüchteten Menschen aus der Ukraine kurz- oder längerfristig einen "Ankerplatz" anzubieten.