24.07.2025

Richtfest im Vielohweg

Während woanders noch über bezahlbaren Wohnraum diskutiert wird, hat die fluwog am 11. Juli 2025 bereits den Richtkranz gehisst. Der Rohbau des dritten von fünf neuen Wohngebäuden im Zukunftsquartier Vielohweg wurde gefeiert – und zwar mit allem, was dazugehört: Reden, Bratwürsten und einem Baukonzept, das für Aufmerksamkeit sorgte

Vielohweg 126 – hinter dieser Adresse verbirgt sich ein zukunftsweisendes Wohngebäude, denn es wurde als erstes nach dem sogenannten „Hamburg-Standard“ erstellt. Für die fluwog bedeutete die Teilnahme am Hamburg-Standard einen mutigen, aber notwendigen Schritt. „Ohne neue Denkansätze wären viele Projekte angesichts der Kostenexplosion kaum noch umsetzbar“, erklärte fluwog-Vorstand Jörg Tondt beim Richtfest. „Und als Baugenossenschaft nicht mehr zu bauen, ist irgendwie blöd.“ Ein Projektteam aus Architekten, ausführenden Unternehmen und fluwog-Mitarbeitenden analysierte die Einsparpotenziale des Neubaus, ohne dabei die hohe Qualität der Wohnungen aus den Augen zu verlieren.

Mindestschallschutz, gleicher Komfort
Die spektakulär unspektakuläre Einsparung: Die Deckenstärke wurde von den üblichen 20 auf die für den Mindestschallschutz erforderlichen 16 Zentimeter reduziert. Dadurch sank der Aufwand für Beton und Mauerwerk erheblich. Das bedeutete eine Kostensenkung von rund 120.000 Euro und eine spürbare CO₂-Einsparung. Jörg Tondt betonte: „Unsere Nutzer  werden diese Einsparung beim Schallschutz nicht bemerken. Unsere schalltechnische Prüfung ergab sogar, dass die Decken nicht nur den Mindestanforderungen genügen, sondern die Vorgaben des erhöhten Schallschutzes erfüllen. Das zeigt die hohe Sicherheitsreserve in der Planung und die gute Arbeit der Handwerker.“ Hinzu kommen weitere Optimierungen, wie eine durchdachte Planung der Haustechnik und die Verwendung dezentraler Durchlauferhitzer. 

fluwog leistet Pionierarbeit
In Bezug auf die Umsetzung des Hamburg-Standards leistete das fluwog-Team echte Pionierarbeit. Entsprechend groß war das öffentliche Interesse. Zum Richtfest erschienen Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen und Andreas Breitner, Direktor Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW). In ihrer Rede sagte Karen Pein: „Mit dem Wohnquartier Vielohweg zeigt die fluwog eindrucksvoll, was der neue Hamburg-Standard leisten kann: qualitativ guter, klimagerechter und gleichzeitig bezahlbarer Wohnraum – genau das, was unsere Stadt braucht. Dieses Projekt steht exemplarisch für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung, die innovative Bauweisen mit sozialem Anspruch verbindet. Ich freue mich, dass hier ein Stück Hamburger Wohnzukunft Realität wird.“ Und Andreas Breitner unterstrich, dass die im Vielohweg gemachten Erfahrungen künftig für weitere Bau- und Sanierungsprojekte in Hamburg und Norddeutschland ein Vorbild sein können. 

Zünftiges Richtfest für alle
Schließlich ergriff Patrick Dorbandt, Polier der Karl Petersen Bauausführungen GmbH, das Wort und ließ in seinem humorvollen Richtspruch die fluwog, den Architekten, die beteiligten Handwerker und alle Gäste hochleben. Mit dem Hissen des Richtkranzes begann für die etwa 200 anwesenden Gäste, unter denen sich auch viele Nachbarn aus dem Quartier befanden, der gemütliche Teil des Festes. Bei Kartoffelsalat und Würstchen oder Grillkäse wurde geklönt und gefeiert. Zudem konnte eine Wohnung im Erdgeschoss besichtigt werden und unser Kooperationspartner cambio informierte über sein Carsharing-Angebot.

Reges Medieninteresse
Das Richtfest weckte auch das Interesse der Hamburger Medien. So berichteten das Hamburg Journal im NDR-Fernsehen, der NDR-Hörfunk auf 90,3, das Hamburger Abendblatt, das Niendorfer Wochenblatt und der Sender NOA4 über das Pilotprojekt. Vorstand Jörg Tondt musste dafür – unterstützt von Vorstand Benjamin Schatte und Architekt Sven Kukuk – zahlreiche Interviews geben. 

Das Zukunftsquartier Vielohweg wächst
Der gefeierte Neubau ist der dritte Bauabschnitt (Haus B) des Zukunftsquartiers Vielohweg. Das viergeschossige Haus umfasst 26 Wohnungen mit Wohnflächen von etwa 50 bis 130 Quadratmetern. Geplant ist, dass die ersten Mieterinnen und Mieter im Dezember 2025 einziehen können.

Der nächste Bauabschnitt (Haus C) ist bereits in Arbeit und wird nahezu baugleich zu Haus B sein. Dadurch werden sich weitere Einsparungen bei Planung, Bauzeit und CO₂-Ausstoß ergeben.

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