
05.05.2026
Der Einstieg in eine vielseitige Zukunft - Ausbildung bei der fluwog
Wie funktioniert eigentlich eine Wohnungsbaugenossenschaft? Und was gehört dazu, damit rund 4.900 Wohnungen verwaltet, modernisiert und vermietet werden können? Das lernen die Auszubildenden der fluwog ganz praktisch in ihrem Arbeitsalltag.
Das Thema Ausbildung wird bei der fluwog großgeschrieben. „Wir bilden aus, um unseren eigenen Nachwuchs zu sichern“, erzählt Claudia Jahnke, die seit gut zwei Jahren für die Ausbildung bei der Genossenschaft verantwortlich ist. „Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels möchten wir sicherstellen, dass Mitarbeitende aus unseren eigenen Reihen langfristig Verantwortung übernehmen und die fluwog mitgestalten.“
Jedes Jahr startet bei der fluwog normalerweise eine neue Auszubildende oder ein neuer Auszubildender. Das Ziel: Ein Abschluss als Immobilienkauffrau oder -kaufmann. Aktuell sind es sogar zwei Azubis – und damit auch bereits alle Plätze für den Ausbildungsstart 2026 vergeben. Da-rüber hinaus gibt es eine Ausbildungskooperation mit der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB). Dabei erhalten Auszubildende der IFB bei der fluwog Einblicke in immobilienwirtschaftliche Themen und Abläufe.
Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und verbindet Berufsschule und Praxis im Unternehmen. Die Auszubildenden durchlaufen alle Teams: von der Vermietung über die Buchhaltung bis hin zu Modernisierung und Neubau. „So erhalten sie umfassende Kenntnisse rund ums Wohnen“, berichtet Claudia Jahnke.
„Gerade diese Abwechslung macht die Ausbildung spannend“, sagt Lennart Willasch, Azubi im ersten Lehrjahr. Aktuell ist er im Team Technik eingesetzt und erlebt dort, wie Bauprojekte geplant und umgesetzt werden. „Es ist interessant, wie technische Prozesse bei der fluwog ablaufen und wie viele Schnittmengen es zwischen Planung, Umsetzung und Verwaltung gibt.“
Auch Sophie Heierhoff, die seit Anfang des Jahres Auszubildende bei der fluwog ist, hat ihren Einstieg positiv erlebt: „Ich wurde sofort herzlich aufgenommen. Das hat mir sehr geholfen, mich schnell einzuleben.“ Besonders schätzt sie die Unterstützung im Arbeitsalltag: „Wenn Fragen auftauchen, nehmen sich die Kolleginnen und Kollegen Zeit und erklären es einem verständlich.“ Lennart Willasch ergänzt: „Das Miteinander bei der fluwog ist sehr familiär und die Arbeitsatmosphäre ist wertschätzend und offen.“
Diese enge Begleitung ist fester Bestandteil der Ausbildung. Claudia Jahnke koordiniert die Einsätze und sorgt dafür, dass alle Inhalte der Ausbildungsordnung vermittelt werden. Die 58-Jährige ist seit 21 Jahren bei der fluwog und kennt viele Bereiche der Genossenschaft aus eigener Erfahrung. „Ich begleite die Azubis als Ansprechpartnerin und bin für alle großen und kleinen Notfälle da“, lacht sie.
Neben der klassischen Ausbildung bietet die fluwog zudem Perspektiven für die individuelle Weiterentwicklung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein duales Studium im Bauingenieurwesen zu absolvieren – auch für externe Bewerberinnen und Bewerber. Die fluwog ist Praxispartner der Internationalen Hochschule (IU) in Hamburg.
Für Schülerinnen und Schüler, die sich orientieren möchten, sind bei der fluwog Schulpraktika in begrenztem Umfang möglich. So können sie den Berufsalltag frühzeitig kennenlernen.
Was sollten Interessierte für eine Ausbildung mitbringen? Neben dem Abitur vor allem Engagement und Interesse am Beruf. „Wir schauen nicht nur auf die Zeugnisnoten“, sagt Claudia Jahnke. „Wichtig ist uns, dass sich unser Nachwuchs einsetzt und bereit ist, zu lernen.“ Auch kommunikative Fähigkeiten spielen eine Rolle, denn der Beruf ist eng mit dem Kontakt zu Menschen verbunden.
Dass sich der Einstieg lohnt, zeigt ein Blick auf die Entwicklungsmöglichkeiten. „Gerade haben wir unseren Azubi Jan Kühnast nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung im Team Neubau übernommen“, freut sich die Ausbildungsbeauftragte. Auch andere ehemalige Auszubildende sind der fluwog treu geblieben und arbeiten inzwischen in unterschiedlichen Bereichen der Genossenschaft. „Ein paar alte Hasen haben bereits vor über 30 Jahren bei der fluwog gelernt und sind immer noch bei uns“, erzählt Claudia Jahnke.
Die Ausbildung bei der fluwog steht damit für mehr als nur einen Berufsstart. Sie bietet die Chance, eine Genossenschaft kennenzulernen, die im Sinne ihrer Mitglieder handelt und nicht nur Verantwortung für bezahlbaren Wohnraum, sondern auch für ihre Mitarbeitenden übernimmt.
Ausbildung bei der fluwog auf einen Blick
Welche Ausbildung wird angeboten?
Die fluwog bildet zur Immobilienkauffrau bzw. zum Immobilienkaufmann aus.
Die Ausbildung dauert drei Jahre und kombiniert Berufsschule und Praxis in der Genossenschaft.
Was erwartet die Azubis?
Ein umfassender Einblick in die Wohnungswirtschaft und das Kennenlernen aller Teams: Vermietung, Technik, Buch-haltung, Neubau, Stabsstellen wie IT oder Personalwesen und Projektmanagement.
Was sollte man mitbringen?
(Fach-)Abitur, Interesse an der Immobilienwirtschaft sowie Freude am Umgang mit Menschen. Außerdem Engagement, Neugier, Sorgfalt und die Bereitschaft, Neues zu lernen.
Gibt es weitere Perspektiven?
Ja. Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit zur Übernahme und zur Weiterqualifizierung, beispielsweise durch ein duales Studium im Bereich Immobilienwirtschaft.
Wo kann man sich bewerben?
Der Ausbildungsplatz für 2026 ist bereits vergeben. Aktuelle Infos rund um die Ausbildung gibt es auf fluwog.de.
Galerie
Gut begleitet durch die Ausbildung: Aus-bildungsbeauftragte Claudia Jahnke (Mitte) steht den Azubis Sophie Heierhoff und Lennart Willasch mit Rat und Tat zur Seite.
Lernen im Team: Sophie Heierhoff und Lennart Willasch bearbeiten gemeinsam ein Thema aus der Wohnungswirtschaft.